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Burg Siersdorf bei Aldenhoven

 

Die Deutschordenskommende Siersdorf ist die Ruine eines schlossartigen Herrenhauses im Aldenhovener Ortsteil Siersdorf im nordrhein-westfälischen Kreis Düren. Sie befindet sich westlich der Siersdorfer Pfarrkirche und gehörte zur Ballei Alden Biesen.

Nach starken Beschädigungen im Jahr 1543 während des Dritten Geldrischen Erbfolgekriegs ließ der Landkomtur Heinrich von Reuschenberg zu Setterich das Gebäude ab 1578 im Stil der Renaissance wiederaufbauen. In den 1920er Jahren von den damaligen Eigentümern noch einmal umfassend restauriert, wurde die Kommende im November 1944 durch schwere Artillerietreffer größtenteils zerstört.

Nachdem die Herrenhausruine am 25. April 1986 als Baudenkmal unter Denkmalschutz gestellt wurde, folgte am 4. Oktober 1989 auch die Aufnahme des gesamten Kommendengeländes als Bodendenkmal in die Denkmalliste.

Schloss Kellenberg

 

Schloss Kellenberg ist ein Wasserschloss am nördlichen Rand des Dorfes Barmen, einem Stadtteil von Jülich, an der Rur.

 

Ursprüngliche Besitzer waren zunächst die Herren von Barnim und nachfolgend die Familie Scheiffardt von Merode, unter der die heutige Anlage im 15. und 16. Jahrhundert entstand.

1626 verkaufte Otto Heinrich Waldbott von Bassenheim (1561–1639), der Haus und Gut Kellenberg pfandweise von Wilhelm Scheiffart von Merode, Herrn zu Bornheim, innehatte, den Besitz für 4.762 Reichstaler, 51 Albus und 4 Heller an Johann Karl von Utenhove († 1616/19).

Jan van Werth, kaiserlicher General im Dreißigjährigen Krieg, kaufte 1638 das Schloss von den Erben Utenhove für seine einzige Tochter Lambertine Irmgardis, deren Nachfahren bis heute hier wohnen. Lambertine Irmgard vermählte sich mit Winand Hieronymus Reichsfreiherr Raitz von Frentz (Sohn seines früheren Gutsherrn auf Schloss Schlenderhan, wo Jan in der Jugend als Pferdeknecht diente).

Nach dem Tode des Reitergenerals gelangten im Jahre 1655 die deutschen Besitzungen nach einem Rechtsstreit an Werths Tochter und somit an die Familie Raitz von Frentz.

Bis zum Erlöschen der Linie der Freiherren Raitz von Frentz zu Kellenberg im Mannesstamm blieb die Burg im Besitz der Familie Raitz von Frentz.

1888 kam das Schloss durch Heirat in den Besitz der gräflichen Familie Hoensbroech, in deren Eigentum Kellenberg bis 2009 war. Ein Brand am 1. April 1992 zerstörte das Hauptschloss nahezu komplett. Anfang 2009 wurde das Schloss in seiner Gesamtheit an den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) verkauft.[1]

Info : wikipedia

Die Burg Alsdorf steht in der Stadtmitte von Alsdorf in der Städteregion Aachen. Im 15. Jahrhundert war sie eine typische rheinische Wasserburg, die zur Zeit der Renaissance sowie des Barocks zu einem Schloss aus- und umgebaut wurde und damit der repräsentative Mittelpunkt der großen Herrschaft Alsdorf war.

Unweit des Schlosses befindet sich die um 1500 entstandene Kellenberger Mühle. Das heutige Gebäude geht auf das Jahr 1784 zurück. Die Kornmühle war bis 1963 in Betrieb. Derzeit wird die Mühle restauriert und soll bald wieder bewohnbar sein.

Info : wikipedia

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